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Nutzerpfad: Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen > Arbeitszeitberatung und -gestaltung > Schichtarbeit

Frage:

Wie kann ein bestehendes Schichtsystem flexibel gemacht werden, um zum Beispiel eine verbesserte Anpassung an Auftragsschwankungen zu erreichen?

Antwort :

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sieht vor, dass die werktägliche Arbeitszeit auf bis zu 10 Stunden verlängert werden kann, wenn innerhalb von sechs Monaten (im Falle von Nachtarbeit innerhalb eines Monats) diese Mehrarbeitszeit ausgeglichen wird. Ein Betrieb könnte je nach Auftragslage unterschiedliche, fest vereinbarte Arbeitszeitsysteme fahren, die diese Möglichkeit nutzen.

So könnte beispielsweise in flauen Zeiten die Betriebswoche schon am Freitagmorgen oder -mittag enden, während sie zu Hochzeiten bis Samstagmittag oder -abend geht. Feste Systeme haben auch für die Beschäftigten den Vorteil, dass sie sich auf die Bedingungen einstellen können und nicht zu viele Überstunden aufbauen, die nicht mehr "abgefeiert" werden können. Meist sind hier Arbeitszeitkonten angebracht, deren Ausgleichszeitraum neben den gesetzlichen Vorgaben auch an die betrieblichen Schwankungen angepasst wird.

Dialognummer: 7383
Stand: 31.03.2011

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