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Nutzerpfad: Sichere Anlagen / Sicherer Betrieb > Persönliche Schutzausrüstung (PSA) > Anforderungen und Eigenschaften von PSA
Stichworte: Sind Applikationen auf Warnschutzkleidung zulässig?

Frage:

Applikationen uf Warnschutzkleidung:
Nicht nur Reflexstreifen, sondern auch das Warnorange auf Warnschutzkleidung erfüllt den Zweck, das Beschäftigte besser sichtbar sind. Immer mehr ist zu sehen, dass Applikationen u.a. aufgedruckt sind und somit die Reflexionsflächen einschränken. Die GUV I 8591 führ hierzu lediglich aus, dass Mindestflächen durch Anbringen von Firmenlogos, Applikationen nicht unterschritten werden dürfen.
Wo finde ich Aussagen zu genauen Prozentsätzen oder andere Angaben?

Antwort :

Grundsätzlich muss der Hersteller einer Warn-Schutzkleidung für die erforderliche Konformitätserklärung eine Gefährdungsanalyse durchführen. Grundlage für diese Analyse ist neben der DIN EN 340 "Schutzkleidung - Allgemeine Anforderungen", auch die DIN EN 471 "Warnkleidung - Prüfverfahren und Anforderungen", in der nähere Angaben gemacht werden.


Hiernach sind für die Hintergrundfläche (Warnorange) mind. 0,5 m² frei zu halten und die Reflexfläche muss mind. 0,13 m²  betragen.


Stand: November 2008


Dialognummer: 6713

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