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Nutzerpfad: Sichere Anlagen / Sicherer Betrieb > Leitungen unter innerem Überdruck > Leitungen unter innerem Überdruck
Stichworte: Welche Anforderungen werden an die Druckförderleitung eines unterirdischen Heizöltanks gestellt?

Frage:

Wir planen, einen unterirdischen Heizöltank (100.000 Liter) mittels Druckförderleitung mit einem Tagestank in der Betriebsstätte zu verbinden. Die Leitung hat einen DN 30 mm, eine Länge von ca. 250 Meter und soll in einem Kriechkeller (Wartungsschacht) verlegt werden.

Muss eine solche Leitung doppelwandig ausgeführt werden?

Aus welchen Vorschriften und technischen Regeln gehen die genauen Anforderungen hinsichtlich Auswahl, Installation und Betrieb dieser Leitung hervor?


Antwort :

Heizöl ist seit Inkrafttreten der Betriebssicherheitsverordnung am 3.10.2002 keine brennbare (entzündliche) Flüssigkeit mehr, weil die maßgebliche obere Grenze für den Flammpunkt auf 55 °C festgelegt worden ist. Die ehemaligen TRbF sind zwar nicht förmlich aufgehoben worden, sie haben jedoch in Bezug auf Heizöl keine Grundlage mehr in der BetrSichV.

Die Forderung einer Doppelwandigkeit einer Druckleitung für Heizöl lässt sich deshalb nur aus dem Gewässerschutzrecht  (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen - VAwS) und nicht aus dem Arbeitsschutzrecht ableiten. Bitte haben sie Verständnis dazu, dass KomNet Moderne Arbeit hierzu keine Auskünfte geben darf. Eine Anfrage sollte an die zuständige untere Wasserbehörde der Kommune gerichtet werden.

Stand: August 2007


Dialognummer: 5941

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