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Nutzerpfad: Gestaltung von Arbeitsplätzen > Bildschirmarbeitsplätze > Rechts- und Auslegungsfragen (9.)
Stichworte: Ist die G 37 Untersuchung auch für beschäftigte Nutzer von PDAs vorgeschrieben?

Frage:

Ist die G 37 Untersuchung auch für Nutzer von PDAs vorgeschrieben?

Antwort :

Ein PDA (Personal Digital Assistent) mit Touchscreen-Panel ist zunächst einmal durchaus ein Bildschirm zur Darstellung alphanumerischer Zeichen oder zur Grafikdarstellung, ungeachtet des Darstellungsverfahrens und könnte deshalb unter den Anwendungsbereich der Bildschirmarbeitsverordnung – BildschArbV fallen. Tastatur und Arbeitsplatzrechner müssen nicht zwingend vorhanden sein, um ein Gerät als Bildschirmgerät klassifizieren zu können.


Allerdings fällt der PDA unter die abschließende Auflistung der Geräte, für die die Bildschirmarbeitsverordnung nicht gilt: "Diese Verordnung gilt nicht für die Arbeit an ......   4. Bildschirmgeräten für den orstveränderlichen Gebrauch, .... "(§ 1 Abs. 2 BildschArbV).


Siehe dazu die LASI Leitlinie LV 14 (http://lasi.osha.de/de/gfx/publications/lv14_ausleg_info.htm), wonach die tragbaren Bildschirmgeräte, die nicht den ergonomischen Forderungen insbesondere bezüglich der Tastaturausführung, der Trennung von Tastatur und Bildschirm oder der Qualität der Zeichendarstellung erfüllen, für die dauernde Benutzung an einem festen Arbeitsplatz nicht geeignet sind.


Nähere Erläuterungen erhalten sie auch auf der von ergo-online des Sozialnetzes Hessen angebotenen Internetseiten: http://www.ergo-online.de/site.aspx?url=html/rechtsgrundlagen/bildschirmarbeitsverordnung/bildschirmarbeitsverordnung.htm  


Ein Angebot zur Untersuchung der Augen un des Sehvermögens gemäß § 6 Bildschirmarbeitsverordnung durch den Arbeitgeber ist für die Tätigkeiten an Bildschirmgeräten notwendig, wenn diese durch Beschäftigte gewöhnlich bei einem nicht unwesentlichen Teil ihrer normalen Arbeit benutzt werden. Ein Nutzung des PDAs dürfte anhand der Intensität und Dauer dieser Nutzung keine wesentliche Tätigkeit der Arbeit darstellen. Siehe dazu auch die o.g. Leitlinie LV 14.


 


 


Dialognummer: 5822

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