Wissensdatenbank


Nutzerpfad: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Beschäftigungsverbote und -beschränkungen
Stichworte: Darf eine werdende Mutter Urinuntersuchungen durchführen?

Frage:

Ich bin in der 8. Woche schwanger und arbeite in einer Arztpraxis. Mein Arbeitgeber läßt mich nun jedoch weiterhin Urinuntersuchungen durchführen. Ich habe Angst mich anzustecken und so mich und das Ungeborene zu gefährden.

Antwort :

Der Umgang mit Urin fällt nicht unter ein generelles Beschäftigungsverbot gemäß Mutterschutzgesetz oder Mutterschutzarbeitsverordnung. Voraussetzung ist, dass geeignete persönliche Schutzausrüstung genutzt wird (siehe auch Merkblatt Mutterschutz in medizinischen Laboratorien).
Entscheidend ist das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung gemäß Mutterschutzrichtlinieverordnung, die der Arbeitgeber ggf. mit Unterstützung eines Arbeitsmediziners (Betriebsarztes) durchführen sollte.
Hinweis: Der Arbeitgeber handelt ordnungswidrig, wenn er eine werdende Mutter beschäftigt, ohne dass er eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und die werdende Mutter über das Ergebnis unterrichtethat (§ 6 MuSchArbV) .





Dialognummer: 5357
Stand: 21.12.2010

Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig...

Sie helfen uns mit Ihrer Bewertung, die Qualität von KomNet stetig zu verbessern. Vielen Dank!

Die Beantwortung finde ich...
sehr hilfreich
hilfreich
nicht hilfreich
falsch (Bitte erläutern und ggf. E-Mail-Adresse angeben, wenn wir mit Ihnen in Kontakt treten sollen)

Bitte teilen Sie uns hier Ihre Anmerkungen oder Anregungen zu diesem Dialog mit ...
Hier bitte keine neue(n) Frage(n) stellen!

Ihre E-Mail-Adresse, damit wir ggf. mit Ihnen in Kontakt treten können :


Impressum:
Anbieter dieser Internetseiten ist das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) als Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Anschrift: Ulenbergstr. 127-131, 40225 Düsseldorf
Telefon: (02 11) 3101 - 0
E-Mail: poststelle@lia.nrw.de

Inhaltlich verantwortlich:
Das LIA.NRW ist als Diensteanbieter nach § 7 Abs. 1 TMG (Telemediengesetz) für die eigenen Inhalte, die es zur Nutzung bereithält, nach den allgemeinen Vorschriften verantwortlich. Für die Inhalte der Antworten von KomNet oder einem darauf basierenden Dienst ist das dort angegebene Kompetenzcenter verantwortlich. Soweit ein Text von dritter Seite erstellt ist, wird der jeweilige Verfasser namentlich benannt. In diesen Fällen ist der Verfasser des jeweiligen Dokuments bzw. sein Auftraggeber für den Inhalt verantwortlich.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung.
Um PDF-Dateien anzuzeigen und zu drucken benötigen Sie ein geeignetes Programm wie z. B. den Adobe-Reader. Diesen können Sie hier herunterladen.