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Nutzerpfad: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Gefährdungen für werdende / stillende Mütter
Stichworte: Bestehen in einer radiologischen Praxis Gefährdungen für junge Frauen bzgl. eines späteren Kinderwunsches?

Frage:

Ich arbeite in einer radiologischen Praxis im konventionellen Röntgen. Kann man als junge Arbeitskraft (25 Jahre) auch in der Nuklearmedizin arbeiten? Ich habe da einige Bedenken, denn ich möchte irgendwann auch ein Kind bekommen. Kann es da zu Komplikationen, Missbildungen des Kindes ect. kommen? Gibt es da auch irgendwelche Zulagen wegen der Strahlen, die man vom Arbeitgeber verlangen kann?

Antwort :

Für beruflich strahlenexponierte Frauen, die nicht schwanger sind, gelten die gleichen Dosisgrenzwerte wie für Männer. So darf gemäß § 55 Strahlenschutzverordnung die effektive Dosis für beruflich strahlenexponierte Personen im Kalenderjahr 20 mSv nicht übersteigen. Allerdings darf bei Frauen die Organdosis der Gebärmutter nur 2 mSv pro Monat betragen. Weitere Informationen zum beruflichen Strahlenschutz werden im Internet z.B. unter  http://www.bfs.de/DE/themen/ion/strahlenschutz/strahlenschutz_node.html oder http://www.arbeitsschutz.nrw.de/themenfelder/strahlenschutz/index.php angeboten.

Besteht eine Schwangerschaft, greifen die Schutzvorschriften des Mutterschutzgesetzes und der Mutterschutzarbeitsplatzverordnung in Verbindung mit der Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung.

Bei der Frage bezüglich möglicher Zulagen handelt es sich um eine arbeits- bzw. tarifrechtliche Fragestellung. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir hier keine weitergehenden Auskünfte geben können und dürfen. Eine entsprechende Anfrage sollte direkt an Angehörige der rechtsberatenden Berufe bzw. entsprechend autorisierte Stellen (z.B. Gewerkschaften, Verbände, Kammern, etc.) gerichtet werden.


Dialognummer: 4834
Stand: 25.09.2015

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