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Frage:

Welche Schutzausrüstung ist bei dem manuellen Spalten von Brennholz mit der Spaltaxt erforderlich bzw. empfiehlt sich?

Antwort :

Für die manuelle Aufarbeitung von liegendem Holz sind folgende Gefahren bekannt:
- Gefahr durch stumpfe Verletzungen mit der Axt und Totholz
- Gefahr durch Stolpern und Umknicken
- Gefahr durch lose wegfliegende Teile ( Holz oder Stahlsplitter ).

Es ist daher erforderlich, Stiefel mit Stahlkappe, eine lange Hose mit einem festen Stoff sowie Arbeitshandschuhe in passender Größe zu tragen. Es empfiehlt sich zusätzlich eine lange Hose unter der Arbeitshose zu tragen, da die Axt in der Regel besonders geschärft ist und einen Oberstoff leicht durchtrennt. Schnittschutzhosen bieten zwar einen ausreichenden Schutz gegen das stumpfe Auftreffen auf dem Bein, sind jedoch durch Ihren hohen Anschaffungspreis nicht erforderlich.

Ein Augenschutz sollte darüber hinaus ebenso getragen werden, wenn auf Pflaster oder Beton/Teer die Holzstücke gespalten werden. Hier sind die Augen besonders gefährdet. Sollt auf Waldboden gespalten werden, so kann evtl. unter der Gewissheit eines hohen Restrisiko auf den Augenschutz verzichtet werden.
Die Handschuhe müssen der Abriebkategorie 2 entsprechen ( hoher Schutz gegen mechanische Einwirkungen ) und sollen die Axt auch bei Nässe rutschsicher halten. Sie sollten den Aufdruck DIN EN 420 und DIN EN 388 tragen. Die Chromatgehalte sollten unter 1 ppm liegen, da sonst Gefahren durch die Hautaufnahme von "Gefahrstoffen" drohen.

Sollte die Aufarbeitung im Wald, im ehemaligen Fällbereich ausgeführt werden, sind Gefahren durch Totholz (herabfallende alte trockene Äste) besonders hoch. Daher muss ein Helm ständig getragen werden. Es empfiehlt sich eine Helmkombination, da an dieser bereits ein Augenschutz vorhanden ist.

Stand: November 2006


Dialognummer: 4792

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