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Nutzerpfad: Besondere Zielgruppen > Leistungsgewandelte Arbeitnehmer/innen, (Schwer-) Behinderung > Leistungsgewandelte Arbeitnehmer/innen, (Schwer-) Behinderung
Stichworte: Welche Arbeiten darf ein Mitarbeiter mit koronarer Herzerkrankung und implantiertem Defibrillator nicht mehr durchführen?

Frage:

Ein Mitarbeiter mit koronarer Herzerkrankung (KHK) wurde ein Defibrillator implantiert.
Welche Arbeiten dürfen nicht mehr durchgeführt werden?

Antwort :

Ein Mitarbeiter mit bekannter koronarer Herzerkrankung (KHK) und implantierten Schrittmacher/Defibrillator sollte nach der Therapie möglichst im Rahmen einer REHA-Maßnahme auf seine (berufliche) Belastbarkeit untersucht und erprobt werden. Normalerweise gelingt es dadurch, neben einer weitgehenden Beschwerdefreiheit eine gute Belastbarkeit zu erreichen. Darüber hinaus sind die modernen Schrittmacher/Defibrillatoren weitgehend störungssicher gegenüber elektrischen/elektromagnetischen Einflüssen. Näheres kann jedoch nur der/die betreuende/behandelnde Kardiologe/in dazu festlegen, der/die sowohl das Krankheitsbild als auch die technischen Daten des Implantates kennt. Da es sich um eine individuelle Beurteilung des Arbeitseinsatzes handelt, sollte (mit Einverständnis des/der Betroffenen) vom/von der Betriebsarzt/ärztin ein Befundbericht angefordert werden und eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erstellt werden. Der Arbeitsplatz und die Arbeitsaufgabe sind dem Ergebnis dieser Beurteilung (Gestaltung, Arbeitsschwere, Arbeitszeit, zusätzliche Belastungsfaktoren) anzupassen.


 


Stand: Dezember 2005


Dialognummer: 475

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