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Nutzerpfad: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Entgeltzahlung
Stichworte: Auf welcher Basis berechnet sich das Arbeitsentgelt während des Mutterschutzes, wenn zuvor wegen Arbeitsunfähigkeit Lohnersatzzahlung geleistet wurden?

Frage:

Ich leide seit einiger Zeit an Frühwehen und bin aus diesem Grund in den vergangenen 3 Wochen für jeweils 1 Woche krank geschrieben worden, also in der Summe 2 Wochen, aber mit Unterbrechung. Zur Zeit bin ich wiederum für eine weitere Woche krank geschrieben. Da mein Frauenarzt keinen direkten Zusammenhang zwischen Arbeit und Frühwehen erkennen kann (will), ist ein Beschäftigungsverbot zur Zeit ausgeschlossen. Gesetz den Fall, dass ich bis zum Eintritt des Mutterschutzes beginnend am 25.11. fortlaufend krank geschrieben werden sollte, würde ich ab Mitte/Ende Oktober Lohnersatzzahlung erhalten. Allerdings habe ich auch ab dem 6.11. genehmigten Resturlaub bis zum Mutterschutz. Ich bin Angestellte (vollzeit) und gesetzlich versichert.

Meine Frage: Auf welcher Basis berechnet sich nun das Arbeitsentgelt während des Mutterschutzes? Sind die 3 Monate vor Beginn der Lohnersatzzahlung maßgebend oder werden die Ersatzzsahlungen, also das verminderte Einkommen, mit berücksichtigt?


Antwort :

Die Antwort findet sich unter § 11 Abs. 2 Satz 2 des Mutterschutzgesetzes:
"…. Verdienstkürzungen, die im Berechnungszeitraum infolge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis eintreten, bleiben für die Berechnung des Durchschnittsverdienstes außer Betracht. …. "
Zu den unverschuldeten Arbeitsversäumnissen gehören auch Zeiten der Arbeitsunfähigkeit.

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes ermittelt Ihre zuständige Krankenkasse. Wir empfehlen daher, dass Sie sich mit der Fragestellung direkt an die Krankenkasse wenden.
Weitere Informationen zum Mutterschutz bietet auch die Arbeitsschutzverwaltung NRW unter http://www.arbeitsschutz.nrw.de/Themenfelder/mutterschutz/index.php  an.

Stand: September 2006



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