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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Gefahrstoffen > Allgemeine Schutzmaßnahmen (5.)
Stichworte: Wer erstellt verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK)? Wie werden sie erstellt und welche Bedeutung haben sie für Gefährdungsbeurteilungen?

Frage:

Die GefStoffV spricht von VSK, wer erstellt diese VSK, für welche
Verfahrens- oder stoffspezifischen Kriterien gibt es VSKs.
Welche Bedeutung haben VSK bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen.

Antwort :

Die Erstellung und Anwendung von verfahrens- und stoffspezifischen Kriterien sind ausführlich in der TRGS 420 "VSK für die Gefährdungsbeurteilung" beschrieben.

VSK haben „Vermutungswirkung“. Werden Tätigkeiten entsprechend eines VSK durchgeführt, kann der Arbeitgeber z.B. bei einem eingesetzten Gefahrstoff mit Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) davon ausgehen, dass dieser AGW eingehalten ist. Als Konsequenz daraus folgt, dass Arbeitsplatzmessungen oder gleichwertige Beurteilungsmethoden nicht mehr erforderlich sind. VSK gibt es für Gefahrstoffe mit und ohne AGW, für krebserzeugende, erbgutverändernde und fruchtbarkeitsgefährdende Stoffe der Kategorien 1 und 2 sowie für Gefahrstoffgemische. 
 


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