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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Gefahrstoffen > Allgemeine Schutzmaßnahmen (5.)
Stichworte: Welche Maßnahmen muss der Arbeitgeber treffen, wenn er die Ergebnisse der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung erhält?

Frage:

Welche Maßnahmen treffe ich als Arbeitgeber, wenn ich das Ergebnis der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach Gefahrstoffverordnung erhalte?

Antwort :

Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass bei einem Beschäftigten aufgrund der Arbeitsplatzbedingungen gesundheitliche Bedenken gegen die weitere Ausübung der Tätigkeit bestehen, so muss er unverzüglich zusätzliche Schutzmaßnahmen treffen. Hierunter fällt auch die Möglichkeit, dem Beschäftigten eine andere Tätigkeit zuzuweisen, bei der keine gesundheitliche Gefährdung im Sinne einer weiteren Belastung durch den betreffenden Gefahrstoff oder die Tätigkeit besteht (§ 16 Abs. 5 GefStoffV).

Erkenntnisse, die sich aus den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ergeben, sollen in die Gefährdungsbeurteilung einfließen und in entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umgesetzt werden (§ 7 Abs. 1 GefStoffV).

Zum Beispiel müssen erhöhte Bleiwerte im Blut eines Beschäftigten Maßnahmen am Arbeitsplatz auslösen wie: Minimierung der Bleiexposition von technischer Seite, eingehende Unterweisung der Mitarbeiter zur besonderen Beachtung der Hygienevorschriften, evtl. vorübergehende Umsetzung des betroffenen Mitarbeiters in einen nicht bleibelasteten Bereich.

 


Dialognummer: 4168

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