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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Gefährdungen > Gefährdungen durch bestimmte Stoffe / Zubereitungen
Stichworte: Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen, an denen Stoffe ohne Grenzwert verwendet werden.

Frage:

Wie erfolgt künftig die Beurteilung von Arbeitsplätzen, an denen Stoffe ohne Grenzwert verwendet werden, ggf. auch solche, die bisher einen TRK hatten? Was muss an Arbeitsplätzen veranlasst werden, an denen mit krebserzeugenden Gefahrstoffen umgegangen wird und an denen bislang der TRK-Wert eingehalten wurde?

Antwort :

Die Einhaltung des TRK-Wertes allein war in der bisherigen GefStoffV schon nicht ausreichend. Insbesondere § 36 der alten Verordnung enthielt ein System von Maßnahmen, die fälschlicherweise immer wieder auf die Einhaltung des TRK-Wertes verkürzt wurden. Das Gesamtpaket an Maßnahmen der bis Ende 2004 gültigen GefStoffV entspricht in weitem Umfang den nach der aktuellen GefStoffV 2005 geforderten Maßnahmen. Entfallen ist lediglich der TRK-Wert als ein pauschalierter Maßstab zur Wirksamkeitskontrolle. Damit besteht die gleiche Situation wie in den zahlreichen Fällen, in denen schon bisher kein Grenzwert vorhanden war oder auch zukünftig nicht vorhanden sein wird. Die GefStoffV 2005 kennt hier als Hilfestellung für den Arbeitgeber neben dem Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) die Aufstellung von VSK oder von TRGS. Daneben ist es Aufgabe des Arbeitgebers, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die notwendigen Maßnahmen unter Beachtung des Substitutions- und Minimierungsgebotes in eigener Verantwortung festzulegen.
 


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