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Nutzerpfad: Physikalische Belastungen und Beanspruchungen > Lärm > Lärmmessungen, Grenzwerte
Stichworte: Müssen die Lärmgrenzwerte, die ja auf 8 Stunden bezogen sind, bei einer längeren Arbeitszeit umgerechnet werden?

Frage:

Der untere Auslösewert liegt bei 80 db(A), bezogen auf einen achtstündigen Arbeitstag. In unserer Firma sollen die Arbeitszeiten auf zwölf Stunden ausgeweitet werden. Treffen die LEX-Werte dann noch zu, oder müssen diese auf zwölf Stunden umgerechnet werden?

Antwort :

Lärm-Grenzwerte: Anforderungen an den zulässigen Schalldruckpegel werden zur Zeit in der Arbeitsstättenverordnung-ArbStättV unter Ziffer 3.7 des Anhangs und in der Unfallverhütungsvorschrift BGV B3 Lärm gestellt. (Lärm- und VibrationsschutzVO)

Der Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h wird (wie auch der z.Z. noch maßgebliche Beurteilungspegel Lr,8h) auf eine tägliche achtstündige Einwirkzeit bezogen.
Bei einer 12-stündigen Arbeitszeit muss demnach die Lärmdosis bzw. der mittlere Schalldruckpegel geringer ausfallen, damit der jew. Grenzwert (Auslösewert) für die 8-stündige Einwirkzeit nicht überschritten wird.
Beispiel:
Ein mittlerer Schalldruckpegel von 78,5 dB(A) bei einer 12-stündigen Arbeitsschicht führt zu einem Beurteilungspegel bzw. unteren Auslösewert von ca. 80 dB(A) (80,3 dB(A)).
Liegt der gemessene mittlere Pegel höher, so wird der o.g. Grenzwert überschritten.

Zu Lärm-Grenzwerte siehe die Dialoge Nr. 3579 und 2206 der KomNet Dialogdatenbank.

Hinsichtlich der zulässigen täglichen Höchstarbeitszeit siehe bitte die Dialoge 1353 und 2058 der KomNet-Dialogdatenbank.


Dialognummer: 3765

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