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Nutzerpfad: Physikalische Belastungen und Beanspruchungen > Nichtionisierende Strahlung > elektromagnetische Strahlung / Felder
Stichworte: Elektrosmog, Richtfunkantennen

Frage:

Wann ist Elektrosmog bei Richtfunkantennen auf Gebäuden für umliegende Büroarbeitsplätze gefährlich? Gibt es eine neue BG - Vorschrift?

Antwort :

zu 1. Zuständig für Elektrosmog ist die Bundesnetzagentur (Nachfolgerin der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation (RegTP).
Richtfunkantennen benötigen für einen ungestörten Empfang einen freien Abstrahl- und Empfangsbereich. Gebäude und damit auch Büroarbeitsplätze dürfen deshalb aus technischen Gründen nicht den unmittelbaren Abstrahl bzw. Empfangsbereich verbauen. Die einzuhaltenden Sicherheitsabstände betragen weniger als 0,5 m.
Mobilfunkbasisstationen (C-Netz, D-Netz, E-Netz) haben unterschiedliche Mindestabstände. Beispielhaft kann hier das E-Netz genannt werden, mit einem anlagenbedingten Sicherheitsabstand von 1 bis 4 m.
Um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern, gelten für den Betrieb von Funkbasisstationen rechtlich festgelegte Grenzwerte (siehe 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes – BImSchV). Die Grenzwerte beruhen auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand und müssen daher bei Vorliegen neuer Forschungsergebnisse hinterfragt werden.
Bei Intensitäten unterhalb der Grenzwerte treten die bisher nachgewiesenen gesundheitlichen Risiken nicht auf.
In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass aus Gründen der Vorsorge eine Reduzierung der Exposition durch hochfrequente Felder bei der Berücksichtigung der technischen Funktionalität sinnvoll ist, auch wenn die bestehenden gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.

zu 2. Am 1. Juni 2001 ist die Unfallverhütungsvorschrift "Elektromagnetische Felder" (BGV B 11) in Kraft getreten. Diese kann man sich unter der Internetadresse http://ew.bgetem.de/informationen/bgv/bgv_b11.pdf herunterladen. Weitere nützliche Hinweise erhalten Sie im Internet unter der Adresse des Bundesamtes für Strahlenschutz http://www.bfs.de und der Bundesnetzagentur  http://www.bundesnetzagentur.de die auch gleichzeitig die Genehmigungsbehörde für Richtfunkanlagen ist. Informationen rund um Strahlung finden Sie in der vom Bundesamt für Strahlenschutz herausgegebenen Broschüre „Strahlung und Strahlenschutz“.

Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz
Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 100 149
38201 Salzgitter
Tel.: 05341/885-130
Fax: 05341/885-150
Internet: http.//www.bfs.de


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