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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Sanierungsarbeiten, Entsorgung > Sanierungsarbeiten, Entsorgung

Frage:

Wie und ab welcher Mengenbewegung muss beim Umgang mit alter Mineralwolle eine Meldung an die Aufsichtsbehörde erfolgen?

Antwort :

Bemerkung: Nach der neuen GefStoffV gibt es nur nach eine Anzeigepflicht für asbesthaltige Gefahrstoffe (Ziffer 2.4.2 des Anhangs III GefStoffV). Siehe auch Dialog 2901.

Unter "alten" Mineralwolldämmstoffen werden Produkte zusammengefasst, die nicht die Kriterien des Anhangs IV Nr.22 Abs.2 der Gefahrstoffverordnung erfüllen und als krebserzeugend (Kat. 2) oder krebsverdächtig (Kat.3) gelten.

Auf eine Anzeige (Meldung) des Umgangs mit krebserzeugenden Faserstäuben an die zuständige Arbeitsschutzbehörde und die Berufsgenossenschaft kann nur dann verzichtet werden, wenn Arbeiten geringen Umfangs durchgeführt werden. Arbeiten geringen Umfangs liegen beim Verwenden einschließlich der Demontage von Produkten, die Faserstäube freisetzen können, vor, wenn Tätigkeiten ausgeübt werden, die im einzelnen nicht länger als 4 Stunden pro Schicht dauern und insgesamt pro Jahr 40 Stunden nicht überschreiten.

Abbrucharbeiten und Arbeiten nach dem Faserspritzverfahren sowie alle Tätigkeiten, bei denen bereits festgelegte Grenzwerte nach TRGS 900 nicht eingehalten sind, zählen nicht zu den Arbeiten geringen Umfangs (Ziff. 2 Nr. 9 der TRGS 521). Eine Mengenschwelle für die Anzeige des Umgangs ist in den Vorschriften und Regeln nicht aufgeführt.

 


Dialognummer: 3624

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