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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Sanierungsarbeiten, Entsorgung > Sanierungsarbeiten, Entsorgung
Stichworte: An welchen Belastungswerten orientiert man sich für die Planung von Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Altlastensanierung?

Frage:

Bei der Altlastensanierung oder auch nur bei normalen Erdarbeiten liegen oftmals Schadstoffbelastungen mit PAK (z.B. Benzo(a)pyren) und Schwermetallen (z.B. Blei) als handlungsleitende Parameter vor. An welchen (Grenz-) Werten orientiert man sich für die Planung von Arbeitsschutzmaßnahmen bzw. ab wann sieht man die üblichen Maßnahmen (SW-Trennung u. -Anlage, PS etc.) vor. Bekannt sind die Gehalte zumeist aus der vorherigen abfallrechtlichen(Z-Werte der LAGA) oder der bodenschutzrechtlichen Bewertung (Prüfwerte der BBodSchV), deren Eignung für die o.g. Fragestellung jedoch sehr eingeschränkt erscheint.

Antwort :

Für die Bewertung von Arbeitsschutzmaßnahmen legt man auch bei der Altlastensanierung die entsprechenden Luftgrenzwerte nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 900, 903, 905 zugrunde. Diese sind zwar auf den Arbeitsplatz in einem umschlossenen Arbeitsraum ausgerichtet; sie können jedoch sinngemäß auch im Freien angewendet werden. Dabei sollte als worst case rein vorsorglich davon ausgegangen werden, dass der entsprechende Staubanteil mit der maximalen Belastung eingeatmet werden kann. Bei Vorliegen belastbarer Werte für die Altlastensanierung aus anderen Normen sind diese natürlich als Beurteilungsgrundlage heranzuziehen. Stand: 14.12.2004

Dialognummer: 2936

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