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Nutzerpfad: Belastungen durch Biostoffe > Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Biostoffen > Allgemeine Schutzmaßnahmen (6.)
Stichworte: Wie kann man sich bei der Wartung von Telefongeräten, die u.a. auch in Krankenhäusern eingesetzt werden, vor eventuellen Infektionen schützen?

Frage:

Wir sind ein kleines, mittelstandiges Unternehmen in der Telefonindustrie. Aus unserem Geschäftsfeld ergibt es sich, dass Kundengeräte in verschiedenen Bereichen von Krankenhäusern sowie Pflege- und Altenheimen im Einsatz sind.
Kommen im Reparaturfall Geräte in unseren Servicebereich zurück, können sie je nach Einsatzort mit Mikroorganismen (Bakterien, Pilzen und Viren) kontaminiert sein.
Wie kann, abgesehen von Unbedenklichkeitserklärungen der Krankenhäuser, sichergestellt werden, dass sich unsere Mitarbeiter nicht infizieren?
Welche Maßnahmen konnen im vorhinein bei den Betreibern erfolgen und evtl. von uns gefordert werden?


Antwort :

Grundsätzlich gelten für die Herausgabe von Materialien aus Krankenhäusern und Altenheimen die allgemeinen hygienerechtlichen Grundvorschriften. Das bedeutet, dass alle Geräte aus den nicht infektiösen Abteilungen bzw. Klinikbereichen der Krankenhäuser gereinigt und desinfiziert und aus den Isolierstationen sogar sterilisiert sein müssen. Erst dann dürfen diese Geräte - auch Telefone - aus dem entsprechenden Krankenhausbereich bzw. dem entsprechenden Bereich des Altenheimes herausgegeben werden. Mithin sind die Geräte, wenn sie in Ihre Verfügungsgewalt gelangen, weitestgehend von Krankheitskeimen (Bakterien, Pilzen, Viren) frei. Dokumentiert wird dies durch die von Ihnen angeführten Unbedenklichkeitsbescheinigungen. Darüber hinaus ist dem Krankenhaus bzw. dem Altenheim bekannt, von welchem Patienten als letztem Nutzer ein Telefon stammt. Bei Beachtung der entsprechenden hygienerechtlichen Vorschriften besteht für Ihre Mitarbeiter keine Gefahr bei Wartung und Reparatur von Telefonen.


Stand: Juni 2004


Dialognummer: 2655

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