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Nutzerpfad: Betriebliches Arbeitsschutzsystem > Gefährdungsbeurteilung > Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung

Frage:

Welche Datenschutzaspekte sind zu berücksichtigen bei einer personenbezogenen Gefährdungsbeurteilung?

Antwort :

Eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung ist vorzunehmen für Tätigkeiten, die von besonders schutzbedürftigen Personen ausgeführt werden, zum Beispiel von behinderten Arbeitnehmern, werdenden und stillenden Müttern, Auszubildenden, Berufseinsteigern oder Leiharbeitnehmern. Für Jugendliche und Schwangere muss eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden (§ 28a JArbSchG bzw. § 1 MuSchArbV).

Bei der Erstellung einer personenbezogenen Gefährdungsbeurteilung sind die im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) enthaltenen allgemeinen Vorschriften des Datenschutzes einzuhalten. Evtl. enthalten Spezialgesetze weitere Datenschutzvorschriften.

Sollten in der personenbezogenen Gefährdungsbeurteilung besondere Arten personenbezogener Daten nach § 3 Abs. 9 BDSG (z. B. Gesundheitsdaten) aufgenommen werden, so dürfen diese ausschließlich unter den Voraussetzungen des § 13 Abs. 2 BDSG erhoben werden.


Dialognummer: 25211
Stand: 05.11.2015

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