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Stichworte: Welche Bedeutung hat der demografische Wandel für kleine und mittelständische Betriebe im Hinblick auf ihre Belegschaften?

Frage:

Welche Bedeutung hat der demografische Wandel für kleine und mittelständische Betriebe im Hiblick auf ihre Belegschaften?

Antwort :

Aufgrund des immer stärker werdenden Fachkräftemangels ist das Thema Demografie auch für kleine und mittlere Unternehmen von zunehmender Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Aktuell ist mehr als jeder dritte Erwerbsfähige älter als fünfzig Jahre und für die Betriebe wird es zunehmend schwerer werden, junge Beschäftigte und Fachkräfte zu gewinnen. Der demografische Wandel eröffnet Betrieben und Beschäftigten aber auch neue Perspektiven.

Ältere Beschäftigte zeichnen sich in der Regel durch Erfahrungswissen, Urteilsvermögen, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein aus, und die Betriebe werden stärker als bisher Strategien entwickeln müssen, um dem wachsenden Fachkräftemangel begegnen zu können. Hierzu gehören unter anderem auch die alterns- und altersgerechte Gestaltung der Arbeit und verbesserte Weiterbildungsmöglichkeiten, um die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erhalten und zu fördern.

Dies kann geschehen durch: Der Frage, wie Unternehmen den demografischen Wandel gestalten können, ist das Fraunhofer IAO in unterschiedlichen Projekten aus verschiedenen Blickwinkeln nachgegangen. Zu finden sind diese gemeinsam mit vielen weiteren innovativen Lösungsansätzen im "Demografie-Atlas".

In einer Broschüre des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung NRW wird ab Seite 29 auf das Thema "Demografischer Wandel als Chance" eingegangen und es werden entsprechende Tipps gegeben, wie man damit umgehen kann.


NRW-Arbeitsminister Schneider hat sich diesbzgl. am 29. April 2013 in Düsseldorf wie folgt geäußert:
"In Zeiten des demografischen Wandels müssen alternsgerechte Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt an erster Stelle stehen. Eine Unternehmenskultur, die die Beschäftigten stärker bei der Gestaltung ihrer Arbeit einbezieht, ihre spezifischen Fähigkeiten und Potentiale berücksichtigt und fördert und eine Vereinbarung von Familie und Beruf ermöglicht, ist das Beste, was Betriebe gegen den drohenden Fachkräfteengpass tun können.“

Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW, sagte zum gleichen Thema:
"In Zukunft werden wir mit durchschnittlich älteren Belegschaften mindestens so innovationsfähig sein wie heute. Es ist ein großer beschäftigungspolitischer Erfolg, dass wir bei der Erwerbsquote der über 55jährigen im europäischen Vergleich in die Spitzengruppe aufgerückt sind. Jetzt müssen wir gemeinsam Kurs halten, damit Wettbewerbs- und Beschäftigungsfähigkeit durch eine demografiebewusste Personalpolitik gestärkt werden." 


Weitere Informationen und Hilfen finden Sie im Internetportal www.demografie-aktiv.de



Dialognummer: 23671
Stand: 22.04.2015

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