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Nutzerpfad: Besondere Zielgruppen > Werdende und stillende Mütter > Gefährdungen für werdende / stillende Mütter
Stichworte: Zu welchem Zeitpunkt muss die Gefährdungsbeurteilung für eine Schwangere nach dem Mutterschutzgesetz durchgeführt werden?

Frage:

Muss eine Gefährdungsbeurteilung für eine Schwangere (nach dem Mutterschutzgesetz in Verbindung mit dem § 5 des Arbeitsschutzgesetzes) vor Aufnahme einer Tätigkeit durchgeführt werden, oder erst nach Bekanntgabe der Schwangerschaft an den Arbeitgeber?

Antwort :

Die Pflicht, für werdende und stillende Mütter die Gefährdungen durch die jeweiligen Tätigkeiten zu beurteilen, ergibt sich aus § 1 der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz - MuSchArbV. Dort wird gefordert, dass diese Gefährdungsbeurteilung rechtzeitig erfolgen muss.

Rechtzeitig heißt, die Gefährdungsbeurteilung sollte vor bzw. bei Aufnahme der Tätigkeit der gebärfähigen Frau durchgeführt werden, um die erforderlichen Schutzmaßnahmen insbesondere in der sensiblen Phase der Frühschwangerschaft sicherzustellen. Spätestens bei der Bekanntgabe der Schwangerschaft muss die Gefährdungsbeurteilung erstellt oder auf Aktualität überprüft werden.


Dialognummer: 22782
Stand: 23.12.2014

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