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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Gefahrstoffen > Allgemeine Schutzmaßnahmen (5.)
Stichworte: Gibt es gesetzliche Bestimmungen für die Konservierung von Tierhäuten mit Häutesalz?

Frage:

Gibt es gesetzliche Bestimmungen für die Konservierung von
Tierhäuten mit Häutesalz?
Wo kann ich nachschlagen?
Welche Umweltbestimmungen gibt es dazu?
Gibt es Literatur über die Konservierung von Tierhäuten?

Antwort :

Für die Konservierung von Tierhäuten gibt es gesetzliche Bestimmungen, die, soweit sie den Arbeitsschutz betreffen, u.a. aus der Biostoffverordnung und der Gefahrstoffverordnung resultieren. Für den Umgang mit Chemikalien am Arbeitsplatz ist die Gefahrstoffverordnung verbindlich: Sofern es sich beim dem Häutesalz lediglich um das gewöhnliche Kochsalz (Natriumchlorid) handelt, gibt es keine Einstufung als Gefahrstoff. Existieren aber noch andere Inhaltsstoffe, so sollte zu dieser Mischung vom Hersteller oder Lieferanten ein Sicherheitsdatenblatt nach 91/155 EWG angefordert werden. In diesem Sicherheitsdatenblatt müssen alle wichtigen Informationen für den Umgang enthalten sein. Eine ausführliche Beschreibung von Stoffen (auch von Natriumchlorid) finden sich in der Stoffdatenbank GESTIS, die im Internet unter http://www.hvbg.de unter Informationen und Datenbanken öffentlich zugänglich ist. Aus diesen Informationen muss der Arbeitgeber eine Betriebsanweisung erstellen und die Arbeitnehmer anhand dieser Betriebsanweisung unterweisen. Besondere Bestimmungen gelten darüber hinaus für den Umgang mit krebserzeugenden oder erbgutverändernden Chemikalien. Bezüglich umweltrechtlicher Bestimmungen liegen hier keine Informationen vor. Diesbezüglich empfehlen wir, sich an die zuständige Umweltbehörde zu wenden. Informationen zum Thema bietet auch als zuständiger Unfallversicherungsträger die Lederindustrie-Berufsgenossenschaft an. Adresse: Lederindustrie-Berufsgenossenschaft Lortzingstraße 2 55127 Mainz Telefon: (0 61 31) 7 85-1 Telefax: (0 61 31) 7 85-2 71 http://www.libg.de, E-Mail: tadl@lpz-bg.de


Stand: Dezember 2005


Dialognummer: 2178

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