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Stichworte: Welche Möglichkeiten habe ich als ausgebildete Lehrerin, wieder in das aktive Berufsleben zurückzukehren?

Frage:

Als ausgebildete Lehrein für Deutsch und Geschichte, Kl. 5-13, mit vielen Zusatzqualifikationen (u.a. Kursleiterqualifikation "Deutsch als Fremdsprache" und "Europäischer Computer Führerschein") und vieler dadurch möglichen Lehrerfahrungen mit Schülern verschiedenen Alters, ethnischer, kultureller und religiöser Herkunft, möchte ich, da unsere eigenen Kinder selbständiger sind, nun gerne wieder zur eigenen Selbstverwirklichung und zur Rentensicherung ins aktive Berufsleben zurückkehren, und dies in einer Teilzeitstelle, aber nicht in den regulären Schuldienst, da sich das Schulpensum seit meinem II. Staatsexamen zu sehr verändert hat.
Was können Sie mir raten ?

Antwort :

Mit Ihren aufgezeigten Qualifikationen haben Sie -auf den ersten Blick- einige Optionen, wenngleich Sie die Überlegung, wieder in den öffentlichen Schuldienst zu gehen, nicht kategorisch ausblenden sollten http://www.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/kompetenzteams/regbezddorf/index.asp  http://www.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/kompetenzteams/stadt+duisburg/fortbildungsprogramm2012_internet.pdf .
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Integration/Interkulturelle_Schulentwicklung/

1) Sie können z.B. in die Nachhilfe bzw. Schülerförderung gehen, hier besteht die Möglichkeit, auf selbständiger Basis zu arbeiten und das in einem Umfang, den Sie selbst bestimmen. Das wird unter Umständen auch lukrativer für Sie sein als wenn Sie angestellt für ein Förderinstitut arbeiten.

2) (Junge) Erwachsenenbildung ist die nächste Möglichkeit. Bildungsträger suchen immer wieder PädagogInnen, die im Vormittagsbereich unterrichten. Die Bereiche Übergang Schule und Beruf, Bildungsbegleitung, Produktionsschulen sind ebenfalls eine Option 

3) Unterricht im Offenen Ganztag. Hier wird auch in Teilzeit eingestellt

4) an Fachhochschulen bzw. Hochschulen Sprachunterricht für ausländische StudentInnen

zu guter Letzt ist doch zu überlegen, dass Sie wieder in den Schuldienst gehen. Die Möglichkeiten, mit einer geringen Stundenzahl anzufangen und dann zu prüfen, ob mehr für Sie machbar ist, ist doch eine gar nicht so schlechte Option.

Bei der Durchsicht Ihrer bisherigen (zahlreichen und vielseitigen) beruflichen Aktivitäten ist der Schwerpunkt interkulturelle Bildungsarbeit zu erkennen. Gerade hier wird derzeit bundesweit in Familienzentren, Schulen, Hochschulen viel angeschoben. In der Landesinitiative NetzwerkW (Wiedereinstieg) ist das Portal www.migra-info.de vernetzt. Auf dieser Seite finden Sie auch viele (möglicherweiser weiter führende) Links.

www.wiedereinstieg.nrw.de 
http://www.integration.nrw.de/


Hinweise:
Information: Die Internetplattform
Forum W bietet Frauen und Männern, die nach einer längeren Familienzeit beruflich wieder einsteigen wollen, umfassende Informationen, Anregungen und Servicetipps, die den Jobeinstieg erleichtern und die Chancen beim Wiedereinstieg verbessern.

Beratung: Kostenlose Beratung zur beruflichen Entwicklung bietet ein Förderprogramm des  Landes Nordrhein-Westfalen.Die nächstgelegene professionelle Beratungsstelle ist hier zu finden Weiterbildungsberatung

Förderung: Der Erhalt von Bildungsschecks ist für Berufsrückkehrende möglich, so dass diese – neben Beschäftigten – vom Land Nordrhein-Westfalen, mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, einen Zuschuss  für ihre berufliche Weiterbildungsmaßnahme erhalten können.



 

Dialognummer: 17043
Stand: 10.02.2014

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