Wissensdatenbank


Nutzerpfad: Gesundheitsschutz > Berufskrankheit, Berufsunfähigkeit > Allgemeine Fragen / Verfahrensfragen
Stichworte: Was passiert, wenn der Amtsarzt eine gegenteilige Meinung zu der des Facharztes/Betriebsarztes hat?

Frage:

Bitte teilen Sie mir mit was passiert, wenn einerseits der Hausarzt und/oder Facharzt und/oder Betriebsarzt die Meinung vertreten, dass man in Rente treten kann, der Amtsarzt aber eine andere Auffassung hat.
Wie geht es dann weiter? Gibt es irgendwelche Einspruchsmöglichkeiten? Gesetze und Verordnungen, die hier von Bedeutung sind, können Sie mir freundlicherweise als Quellennachweis angeben. Ich hoffe, dass Sie mir schon bald eine Antwort schicken.

Antwort :

Für die neue Rente wegen Erwerbsminderung ist grundsätzlich das gesundheitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt maßgebend. Es wird von einem Arzt im Auftrag der Rentenversicherung festgestellt. Es ist durchaus denkbar, dass sich Auffassungsunterschiede bei der medizinischen Beurteilung zwischen Hausarzt, Facharzt und Betriebsarzt sowie von der Rentenversicherung beauftragtem Arzt ergeben. Diese können sich wie in jedem anderen Bereich allein durch die unterschiedliche Sichtweise des Problems, aber auch durch unterschiedliche Ausbildung und Informationsgrad ergeben. Der Betriebsarzt hat in Rentenfragen keine festgelegte Funktion. Die eigentliche Aufgabe des Betriebsarztes ist es, der erste und fachkundige Ansprechpartner für alle medizinischen Fragen im Betrieb zu sein. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer Frage an den Versichertenberater in Ihrer Region zu wenden. Die Versichertenberater/innen sind die Vertrauensleute der Versicherten/Rentner und sind ihre Helfer in der Nachbarschaft. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Versicherten/Rentnern und der BfA. Sie stehen den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Die Tätigkeit der BfA-Versichertenberater/in ist für Versicherte und Rentner kostenlos. Sie sind Teil der Selbstverwaltung und werden, auf Vorschlag von Gewerkschaften und sonstigen Arbeitnehmervereinigungen, von der Vertreterversammlung der BfA gewählt. Sie üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die Adressen von Versichertenberatern in Ihrer Nähe erfahren Sie im Internet unter http://www.bfa.de .


Stand: Januar 2003


Dialognummer: 1319

Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig...

Sie helfen uns mit Ihrer Bewertung, die Qualität von KomNet stetig zu verbessern. Vielen Dank!

Die Beantwortung finde ich...
sehr hilfreich
hilfreich
nicht hilfreich
falsch (Bitte erläutern und ggf. E-Mail-Adresse angeben, wenn wir mit Ihnen in Kontakt treten sollen)

Bitte teilen Sie uns hier Ihre Anmerkungen oder Anregungen zu diesem Dialog mit ...
Hier bitte keine neue(n) Frage(n) stellen!

Ihre E-Mail-Adresse, damit wir ggf. mit Ihnen in Kontakt treten können :


Impressum:
Anbieter dieser Internetseiten ist das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW) als Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Anschrift: Ulenbergstr. 127-131, 40225 Düsseldorf
Telefon: (02 11) 3101 - 0
E-Mail: poststelle@lia.nrw.de

Inhaltlich verantwortlich:
Das LIA.NRW ist als Diensteanbieter nach § 7 Abs. 1 TMG (Telemediengesetz) für die eigenen Inhalte, die es zur Nutzung bereithält, nach den allgemeinen Vorschriften verantwortlich. Für die Inhalte der Antworten von KomNet oder einem darauf basierenden Dienst ist das dort angegebene Kompetenzcenter verantwortlich. Soweit ein Text von dritter Seite erstellt ist, wird der jeweilige Verfasser namentlich benannt. In diesen Fällen ist der Verfasser des jeweiligen Dokuments bzw. sein Auftraggeber für den Inhalt verantwortlich.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung.
Um PDF-Dateien anzuzeigen und zu drucken benötigen Sie ein geeignetes Programm wie z. B. den Adobe-Reader. Diesen können Sie hier herunterladen.