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Stichworte: Wie ist die Brandgefahr von Batteriesammelstellen einzuschätzen?

Frage:

In vielen öffentlichen Gebäuden, Supermärkten usw. stehen im Eingangsbereich Sammelboxen für gebrauchte Batterien. Wie ist hier die Brandgefahr einzuschätzen?

Anlass meiner Frage ist ein kurzer Artikel einer Zeitschrift, in der der Autor über einen Fall von Selbstentzündung berichtet. Im speziellen Fall waren einige AA-Batterien, einige 9-Volt Blöcke und mit Paketband isolierte CR2032 in einer Tüte gelagert, haben sich in seiner Abwesenheit entzündet und bis zu seinem erfolgreichen Löschversuch einen Sachschaden von ca. 2.000 EUR verursacht.

Sind Ihnen weitere, ähnlich gelagerte Fälle bekannt?

Antwort :

Das Risiko wird grundsätzlich auch gesehen. Vor allem, wenn die Batterien nicht leer und Kurzschlüsse möglich sind. Offensichtlich scheinen derartige Fälle aber nicht allzu häufig zu sein. Uns liegen keine Informationen über direkt vergleichbare Fälle vor.

Wir empfehlen die von der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien - GRS Batterien angebotenen Sammelbehälter zu nutzen. Dort wird auch die Empfehlung gegeben, dass grundsätzlich nur entladene Batterien eingeworfen werden sollten. Bei Lithiumbatterien (werden vor allem im Fotobereich verwendet) sollten vorsorglich die Batteriepole mit Klebestreifen isoliert werden. Ein entsprechendes Hinweisschild sowie weitere Informationen bietet die GRS - Batterien auf ihren Internetseiten ebenfalls an.


Dialognummer: 13120
Stand: 09.09.2015

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