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Stichworte: Medikamentengabe im Kindergarten durch Erzieherinnen

Frage:

Ich bin die Sicherheitsfachkraft eines Landkreises. Bei der letzten ASA-Sitzung kam das Thema auf Medikamentengabe im Kindergarten durch Erzieherinnen. Es gibt dazu unterschiedliche Meinungen. Meine Frage: Genügt eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder muss zusätzliches ärztliches Attest eingeholt werden?


Antwort :

Eine Handlungshilfe bezüglich Medikamentengabe im Kindergarten bietet z.B. die Unfallkasse Bremen an.

Zusammengefasst wird dort ausgeführt:

• Eltern können den Kindergarten mit der Medikamentengabe für ihr Kind betrauen.
• Der Kindergarten kann, er muss diesem Wunsch aber nicht entsprechen.
• Es besteht eine besondere Pflicht zur Sorgfalt.
• Einzelheiten einer regelmäßigen Medikamentengabe sollen schriftlich geregelt werden.
• Eine notfallmäßige Medikamentengabe, bei der es zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern kommen kann, muss vorher detailliert geklärt sein. Ein Notarzteinsatz ist immer zu bevorzugen.
• Für die Folgen möglicher Fehler bei der Medikamentengabe gelten die zivilrechtlichen Haftungsbestimmungen.



Dialognummer: 12117
Stand: 08.10.2010

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