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Nutzerpfad: Chemische Belastungen und Beanspruchungen > Gefährdungen > Gefährdungen durch Rauche und Motoremissionen

Frage:

Technologie: Schweißen von Edelstahl - Wie gefährlich ist der Schweißrauch für den Schweißer? Welche Maßnahmen sind zu treffen?

Antwort :

Die Gefährdungen beim Schweißen sind davon abhängig,welches Schweißverfahren angewendet wird. Gefährdungen durch Schadstoffe (Gase/Rauche/Stäube) treten sowohl beim Lichtbogenschweißen als auch beim Gasschweißen auf. Besonders stark ist die Gefährdung durch Gase/Rauche/Stäube (ggf. enthalten diese krebserzeugende Bestandteile bei hochlegierten Zusatzwerkstoffen) beim Lichtbogenhandschweißen sowie bei den Schutzgasschweißverfahren MIG und MAG. Hohe Anteile von krebserzeugenden Gefahrstoffen entstehen beim Einsatz chrom- und/oder nickelhaltiger Schweißzusatzwerkstoffe in Form von Chromaten und/oder Nickelverbindungen. Sind Beschäftigte beim Schweißen krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt,sind der 6. Abschnitt der Gefahrstoffverordnung,die TRGS 500 und 560 zu berücksichtigen. Schutzmaßnahmen bei der Metallverarbeitung sind detailliert nach angewandten Verfahren und Werkstoffen beschrieben in der UVV VBG 15 "Schweißen,Schneiden und verwandte Verfahren". Für weitere praxisgerechte Ausführungen zum Thema wird verwiesen auf die Broschüre/Handlungshilfe "Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beim Schneiden,Schweißen und Löten" herausgegeben von der BASI Bundesarbeitsgemeinschaft für Arbeitssicherheit,Kreuzstr. 45,40210 Düsseldorf. (Stand: 02.12.1999)

Dialognummer: 108

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