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Nutzerpfad: Gesundheitsschutz > Berufskrankheit, Berufsunfähigkeit > Medizinische Zusammenhänge

Frage:

Wie wird eine Quecksilbervergiftung von Zahnarzthelferinnen nach 15 Jahren analysiert?

Antwort :

Nach 15 Jahren ist eine Quecksilbervergiftung laborchemisch kaum noch nachweisbar. Quecksilber hat im Körper eine Halbwertzeit von mehreren Wochen,so dass nach 15 Jahren weder im Blut noch im Urin Grenzwertüberschreitungen wahrscheinlich wären. Wenn eine Vergiftung vor 15 Jahren behandelt wurde,kann man in den medizinischen Akten recherchieren. Ein definitiver Nachweis nach 15 Jahren ist nur bei bleibenden Gesundheitsstörungen,bei Quecksilber sind die betroffenen Organsysteme hauptsächlich das Nervensystem und die Nieren,möglich. Sollten noch Gesundheitsstörungen bestehen,wäre eine Berufskrankheitenanzeige anzuraten sowie eine medizinische Untersuchung unter dieser speziellen Fragestellung.


Stand: November 1999


Dialognummer: 105

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