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Nutzerpfad: Sichere Anlagen / Sicherer Betrieb > Persönliche Schutzausrüstung (PSA) > Rechts- und Auslegungsfragen, Sonstiges (1.14.7)
Stichworte: Bestehen juristische oder fachliche Bedenken gegen das Verwenden von Einlegesohlen in Arbeitsschuhen?

Frage:

Bestehen juristische oder fachliche Bedenken gegen das Verwenden von Einlegesohlen in Arbeitsschuhen?

Wird dadurch eine unzulässige Veränderung an einer Persönlichen Schutzausrüstung vorgenommen?

Antwort :

Für Sicherheits- und Schutzschuhe als Teil der persönlichen Schutzausrüstung gilt: "Die Verwendung anderer als die vom Schuhhersteller angebotenen Schuheinlagen ist unzulässig. Der Schuh wird gegenüber dem Baumuster verändert, ggf. werden sicherheitstechnische Anforderungen nicht mehr erfüllt."  (http://www.dguv.de/psa/de/themenfelder/sg_fuss/faq_sachgebiet_07/index.jsp).
Bei orthopädischen Einlagen gilt, dass diese im Sicherheitsschuh getragen werden dürfen, "vorausgesetzt für diesen Fußschutz mit dieser Einlage gibt es eine positive Baumusterprüfbescheinigung und eine Konformitätserklärung des Herstellers. Bei der Verwendung von losen Schuheinlagen in einem beliebigen Fußschutz sind einerseits die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt und es kann andererseits z. B. die elektrische Leitfähigkeit oder die Resthöhe unter der Zehenkappe beeinträchtigt werden. Die jeweiligen Schuhhersteller erteilen Auskunft darüber, ob und welche Einlagen verwendet werden dürfen."
Auf der Homepage des Fachausschusses „Persönliche Schutzausrüstungen“ Themenfeld „Fußschutz“ ist eine entsprechende Positivliste veröffentlicht worden. (http://www.dguv.de/psa/de/themenfelder/sg_fuss/index.jsp)

Stand: März 2010


Dialognummer: 10458
Stand: 03.03.2010

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